Sächsische Institutionen

Artikel mit Bezug zu Brenndorf

http://www.youtube.com/watch?v=LLjcjfxdspU 
Historische Fimaufnahmen aus Siebenbürgen - genauer: Mediasch,
Michelsberg, Heltau, Rosenau, Törzburg, Brenndorf, Tartlau, uvm. 
Im Sommer 1939, als diese einzigartigen Farbaufnahmen entstanden sind, 
lebten rund 250.000 Siebenbürger Sachsen in Siebenbürgen.
 

Sprachaufnahmen

Publikationen

Rudolf That
Brenndorf.

Ereignisse und Gestalten aus der 700-jährigen Geschichte einer siebenbürgisch-burzenländischen Gemeinde. Hercynia Verlag, Kipfenberg 1979
 
Hermann Schmidts (Hg)
Genealogische Datensammlung, Brenndorf, Band II.
Zusammenfassung der Kerndaten aller in Brenndorf geborenen oder ehemals dort wohnhaften evangelischen Bürger von 1718-1899. Heimatortsgemeinde Brenndorf, Reinheim 2000. Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde e.V., Heidelberg 2000. 404 S.
 
Hermann Schmidts (Hg)
Quellen zur Geschichte von Brenndorf, Band II.
Presbyterialprotokolle der evangelischen Gemeinde Brenndorf 1868-1885. Heimatortsgemeinde Brenndorf, Reinheim 2000. Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde e.V., Heidelberg 2000. 388 S.
 
DVD: "Af der Häifzet brecht em vill ..."
Unser Ehrenvorsitzender Otto Gliebe hat den Hochzeitsbrauch beschrieben, wie er in Brenndorf nach dem Krieg (1950-1990) gepflegt wurde. Den Dialog in Brenndörfer Ortsdialekt haben Eva Stamm und Jessica Filp gesprochen. In den Videofilm wurden zudem 144 historische Fotos eingebaut, die Brenndorf und den Hochzeitsbrauch veranschaulichen.
Die DVD „Af der Häifzet brecht em vill. Hochzeitbräuche aus Brenndorf“ kann zum Preis von 8,00 Euro, zuzüglich 1,45 Euro Porto, bei Otto Gliebe, Ringstraße 49, 91522 Ansbach, Telefon: (09 81) 33 94, E-Mail: otto@gliebe.de, bestellt werden. Ein eventueller Reingewinn dient der Reparatur der evangelischen Kirche in Brenndorf.
 

Sachsentreffen auf DVD

Das Sachsentreffen vom 17. September 2011 in Kronstadt wurde von der Regionalgruppe Burzenland auf einer Doppel-DVD dokumentiert. Es sind Bilder unvergesslicher
Festtage, wie das Singen des Siebenbürgenliedes von über 3000 Personen am
Rathausplatz in Kronstadt oder die Fassade des Honterus-Gebäudes, geschmückt
mit blau-roten Spannbändern und mit den Wappen der Burzenländer Gemeinden. Die
Doppel-DVD kann zum Preis von 13 Euro, zuzüglich Versandkosten, bestellt werden
bei: Karl-Heinz Brenndörfer, Werner-Haas-Weg 5, 70469 Stuttgart, Telefon: (07
11) 85 02 89, E-Mail: khbrenndoerfer@gmx.de.

 

Rudi Klusch gewürdigt

Unter dem Titel „Wo der Königstein schaut tief ins Tal hinein …“, der dem Lied „Mein Burzenland“ entnommen ist, wurde das vielseitige musikalische Schaffen unseres beliebten Burzenländer Musikers, Rudi Klusch, in einem Buch und einer CD dokumentiert. Als Herausgeber zeichnet Klaus Oyntzen, Vorsitzender der HOG Weidenbach. Beseelt von einer starken Heimatliebe, hat Rudi Klusch (1906-1966) in vielen Liedern die Schönheit des Burzenlandes und seiner Umgebung im Karpatenbogen, vor allem des Königsteins, besungen. Seine Werke, vor allem Tanzmusik hat er auch den vielen jungen Blaskapellen, die er in den Gemeinden des Burzenlandes gegründet und betreut hat, gewidmet. Und weil er auch ein humoristisches Talent besaß, hat er manche lustige Begebenheit, die er mit seinen jungen Musikanten erlebt hat, in Verse gefasst und bei gemeinschaftlichen Veranstaltungen zum Besten gegeben.
Rudi Kluschs schönste Lieder wurden bald im ganzen Burzenland gesungen, denn durch die politischen Umstände jener Zeit kamen viele Jugendliche in den Berufs- und weiterführenden Schulen in Kronstadt zusammen, wo sie diese Lieder sangen und auch in ihre Heimatgemeinden mitnahmen, wie z. B. das Lied „Gruß an Zeiden“. Jede Gemeinde, in der es gesungen wurde, textete auch seinen Namen in das Lied hinein, so dass die Jugend in Brenndorf: „Grüße mir Brenndorf und sag ich kehr wieder“, sang. Eines seiner schönsten Lieder ist das Lied vom „Birrebäim“, in welchem Rudi Klusch, in hervorragender Weise, die Vergänglichkeit eines Birnbaumes mit der eines Menschenlebens vergleicht und besingt.
Eine seiner größten Erfolge war die Gründung der Blaskapelle der Traktorenwerke Anfang der 50er Jahre. Rudi Klusch hatte den idealen Einfall, alle Musikanten aus den Burzenländer Gemeinden, welche in den Traktorenwerken arbeiteten, zu einer Großformation zu vereinigen und mit dieser Werkskapelle die Traktorenwerke bei den Aufmärschen am 1. Mai und am 23. August sowie bei „Musik-Wettbewerben“ erfolgreich zu vertreten. Sein Plan ging auf und in relativ kurzer Zeit entwickelte sich diese Kapelle zu einer der besten Musikformationen des Burzenlandes.


Otto F. Gliebe

 

„Wo der Königstein schaut tief ins Tal hinein“. Gesammelte Werke von Rudi Klusch, aufgezeichnet von Klaus Oyntzen. Büchlein, 72 Seiten, CD mit bekanntesten Liedern, zu beziehen bei: Klaus Oyntzen, Breisgaustraße 5, 77933 Lahr, Telefon: (0 78 21) 98 19 09, E-Mail: koyntzen@gmx.de, 19 Euro, zzgl. Porto.